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Erkältung behandeln: Tipps für eine schnellere Genesung der Erkältung

Eine Erkältung ist die am häufigsten auftretende akute Erkrankung – Schnupfen, Halsschmerzen und Husten hatte deswegen wohl auch jeder schon. Im Schnitt sind Erwachsene jedes Jahr etwa drei Mal erkältet. Bei Kindern kann ein grippaler Infekt sogar bis zu zwölf Mal auftreten**.

In den meisten Fällen verlaufen normale Erkältungen ohne Komplikationen und verschwinden wieder ganz von allein. Ein Grund zur Sorge sind sie deswegen nicht – ernst nehmen sollte man sie aber trotzdem.

Denn: Wer einen grippalen Infekt einfach ignoriert und seinem Körper keine Ruhe gönnt, läuft schnell Gefahr, die Erkältung zu verschleppen. In der Folge drohen sich Krankheitserreger auszubreiten und der Infekt kann einen schweren Verlauf nehmen.

Verschleppte Erkältung

Wie merke ich, dass ich eine Erkältung verschleppt habe?

Normalerweise dauert eine Erkältung etwa acht bis zehn Tage an. Danach sind Beschwerden in der Regel vorbei oder zumindest deutlich besser. Ist das nicht der Fall, kann das darauf hinweisen, dass man einen grippalen Infekt verschleppt hat.

Auch wenn plötzlich neue Symptome wie Fieber, starke Kopfschmerzen oder ein heftiger Husten auftreten, können das Anzeichen für eine verschleppte Erkältung sein.

Diese so genannten „Superinfektionen“ entstehen, wenn sich der Körper zusätzlich zu dem durch Viren ausgelösten, grippalen Infekt mit Bakterien infiziert. Die Krankheitserreger haben dabei besonders leichtes Spiel, weil das Immunsystem durch die Abwehr der Erkältung bereits geschwächt ist.

Wie gefährlich ist eine verschleppte Erkältung?

Weil eine solche verschleppte Erkältung schnell ernste gesundheitliche Folgen haben kann, sollte man unbedingt einen Arzt oder eine Ärztin zurate ziehen. Oft erfordert die Superinfektion eine medikamentöse Behandlung – beispielsweise mit Antibiotika.

Erfolgt die nicht oder zu spät, können Komplikationen auftreten wie eine Lungenentzündung, bakterielle Bronchitis, Herzmuskelentzündung, Hirnhautentzündung oder Nebenhöhlenentzündung.

Am besten ist es natürlich, wenn man es gar nicht erst zu einem verschleppten Infekt kommen lässt. Dafür ist es wichtig, dass man eine Erkältung richtig auskuriert.

Erkältung auskurieren

Um eine Erkältung richtig auszukurieren, gilt vor allem eines: Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe. Denn: Menschen, die trotz Erkältung und geschwächtem Immunsystem weiter Vollgas geben, erhöhen das Risiko dafür, dass sie einen grippalen Infekt verschleppen.

Hören Sie auf Ihren Körper und machen Sie eine Pause, wenn Sie sich erschöpft fühlen. Wer sich auch mit Erkältung – etwa im Endstadium – fit genug fühlt, um zu arbeiten, sollte das am besten von zuhause aus tun. Auf diese Weise lässt sich einerseits vermeiden, dass man Kolleginnen und Kollegen ansteckt. Darüber hinaus minimiert man die Chancen, sich eine bakterielle Infektion einzufangen, die zu Komplikationen führen kann.

Wem es schwerfällt, kürzer zu treten, der sollte sich daran erinnern, dass eine Ruhepause unverzichtbar ist, damit der Körper wieder zu Kräften kommt. 

Frau liegt auf dem Sofa mit Hund

8 Tipps, um eine Erkältung richtig auszukurieren

Mithilfe folgender Tipps kann man das Risiko minimieren, dass man einen grippalen Infekt verschleppt:

1. Gönnen Sie sich Ruhe – oder ganz konkret:
Bleiben Sie idealerweise zwei bis drei Tage im Bett.

2. Trinken Sie viel – am besten Wasser, Fruchtsaft oder ungesüßten Tee. Durch ausreichendes Trinken helfen Sie ihrem Körper, die Krankheitserreger besser loszuwerden.

3. Essen Sie gesund, das bedeutet ausgewogen und vitaminreich. Bei einer Erkältung arbeitet der Körper auf Hochtouren und kann die Extra-Portion Nährstoffe gut gebrauchen.

4. Lüften Sie regelmäßig. Damit die Konzentration der Krankheitserreger in der Atemluft nicht zu hoch wird, ist es wichtig, dass Sie regelmäßig frische Luft in die Räume lassen, in denen Sie sich aufhalten.
 

5. Machen Sie einen kurzen Spaziergang, denn der kann eine wohltuende Abwechslung zu Bett und Sofa sein. Aber Vorsicht! Gehen Sie nur aus dem Haus, wenn Sie sich auch kräftig genug fühlen. Die pralle Sonne sollten Sie bei Erkältung meiden.
 

6. Meiden Sie Zigarettenrauch. Ob durch aktiven oder passiven Nikotinkonsum: Bei Rauchern können Erkältungen deutlich langwieriger sein und schnell Komplikationen mit sich bringen.

7. Vermeiden Sie Sport und körperliche Belastung. Das gilt auch, wenn Sie langsam wieder auf dem Wege der Besserung sind. Setzen Sie stattdessen eher auf moderate Bewegung.

8. Seien Sie geduldig und hören Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie spüren, dass Ihnen bei ganz alltäglichen Dingen wie Treppensteigen oder Hausarbeit noch schnell die Puste ausgeht, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass Sie die Erkrankung noch nicht komplett auskuriert haben.

Erkältung behandeln und schnell wieder gesund werden 

Es gibt über 200 verschiedene Arten von Viren, die eine Erkältung auslösen. Das eine Medikament, das gezielt gegen grippale Infekte hilft, existiert deswegen nicht. Auch die Einnahme von Antibiotika ist bei einer einfachen Erkältung in der Regel sinnlos. Der Grund: Antibiotika bekämpfen Bakterien, grippale Infekte werden aber durch Viren ausgelöst.

Um den Körper beim Gesundwerden zu unterstützen, konzentriert man sich deswegen auf die Behandlung der einzelnen Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Heiserkeit.

Als besonders störend empfinden viele bei einer Erkältung die blockierten Atemwege: Man schläft schlechter, hat oft ein Druckgefühl im Kopf und meist beeinträchtigt Schnupfen auch den Geschmackssinn.

Die gute Nachricht lautet: Symptome einer normalen Erkältung kann man mit pflanzlichen Arzneimitteln und ausgewählten Hausmitteln leicht lindern.

Erkältetes Kind mit Mama im Bett

Wie kann ich meine Nase frei machen? 

Inhalieren mit ätherischen Ölen

Ein zuverlässiger Weg, um die Atemwege zu befreien, ist beispielsweise das Inhalieren mit ätherischen Ölen aus Heilpflanzen. Besonders gut geeignet sind dafür zum Beispiel die Öle aus Eucalyptus und Kiefernnadeln.

Durch das Einatmen des warmen Wasserdampfes gelangen ihre Wirkstoffe direkt in die Atemwege. Dort wirken sie befreiend und beruhigend zugleich. Ein positiver Nebeneffekt: Der Wasserdampf feuchtet die bei Erkältung oft trockenen Schleimhäute wieder an.

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Der Pinimenthol® Inhalator ist mit einem Heißwasser-Rückhalte-System ausgestattet, um Verbrühungen zu verhindern. Damit ist er ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet.

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Erkältungssalbe

Eine weitere Möglichkeit, um den Körper bei Erkältung auf natürliche Weise zu unterstützen, ist das Einreiben von Brust und Rücken mit Salben, die ätherische Öle aus Heilpflanzen enthalten. Bei dieser Methode gelangen die Wirkstoffe über die Haut in die Blutbahn und werden so bis in die Bronchien transportiert. Darüber hinaus duften die Öle angenehm.

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Pinimenthol® als Salbe sorgt bei Schnupfen und Erkältungsbeschwerden für wohltuende Linderung. Man kann schnell wieder frei durchatmen.

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Erkältungsbad

Ein beliebtes Mittel, das bei Erkältung Linderung verspricht, ist außerdem ein heißes Bad mit Kräutern oder ätherischen Ölen. Die Dämpfe des Heilbades ziehen dabei in die Nase und tun den gereizten Schleimhäuten gut. Gleichzeitig entspannen sich die Muskeln und man wird gut durchgewärmt.

Pinimenthol® Erkältungsbad

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Pinimenthol® als flüssiger Badezusatz befreit die Atemwege, lindert Husten und löst Schleim auf natürliche Weise.

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Egal ob Badezusatz, Erkältungscreme oder Inhalat: Wichtig ist es, darauf zu achten, dass Heilpflanzenöle von hoher Qualität sind und in der richtigen Dosis verwendet werden. Auch sollte man sich gut informieren, bevor man Kinder mit ätherischen Ölen behandelt. Denn nicht alle sind für die empfindliche Haut und Schleimhaut der Kleinen geeignet.

Eine gute Idee ist es, mit dem Apotheker oder der Apothekerin Rücksprache zu halten oder auf bewährte pflanzliche Produkte zu setzen, die ätherische Öle enthalten.

Hausmittel gegen Erkältung

Neben der Therapie mit pflanzlichen Arzneien gibt es zahlreiche Hausmittel, die Erwachsenen und Kindern bei einem grippalen Infekt helfen. Die folgenden Hausmittel zählen zu den beliebtesten:

  • Gurgeln mit Salbeitee gegen Halsschmerzen und Heiserkeit.
     
  • Warme Brustwickel gegen festsitzendes Bronchialsekret bei Husten.
     
  • Hühnersuppe liefert wichtige Nährstoffe, die das Immunsystem zur Abwehr des Infekts braucht.
     
  • Ingwertee fördert die Durchblutung und wärmt einen gut durch. (Für Kinder sollte er nicht zu scharf sein.)
     
  • Nasenspülung mit Salzwasser, um Krankheitserreger bei Schnupfen loszuwerden.
     
  • Lutschpastillen mit Kräutern, um Schleimhäute feucht zu halten bei Halsschmerzen und Heiserkeit
     
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** https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/erkaeltung/hintergrund