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Heilsame ätherische Öle

Manche Pflanzen produzieren ätherische Öle, die sich medizinisch nutzen lassen. So haben Eucalyptusöl und Kiefernnadelöl, die beide in Pinimenthol® enthalten sind, diverse Effekte, die rasch die Linderung von Erkältungsbeschwerden unterstützen.

Ätherische Öle sind Stoffgemische von öliger Konsistenz, die eine für die jeweilige Pflanze typische Zusammensetzung aufweisen. Auf die Mischung kommt es an: Für die Wirkung ist in der Regel nicht ein einzelner Inhaltsstoff des ätherischen Öls verantwortlich, sondern eine Kombination aus verschiedenen Wirksubstanzen. Allen ätherischen Ölen gemein ist ihr starker – pflanzenspezifischer – Geruch. Der typische Duft von Pfefferminzöl zum Beispiel ist leicht unter tausenden von Gerüchen zu identifizieren.
Ganz anders, aber ebenso intensiv riecht das Kiefernnadelöl.

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Schleimlösend, entkrampfend, desinfizierend

Pflanzen produzieren ätherische Öle einerseits, um Insekten zur Bestäubung anzulocken, und andererseits dienen die öligen Bestandteile zum Schutz gegen Schädlinge. Daher besitzen viele ätherische Öle antimikrobielle Eigenschaften, sie hemmen also die Vermehrung von Krankheitserregern wie Bakterien und Viren. Weitere Effekte sind medizinisch von Interesse: So fördern manche ätherischen Öle die Durchblutung, andere wirken schmerzstillend und entkrampfend, und verschiedene günstige Wirkungen auf den Verdauungstrakt werden ebenfalls genutzt.

Gemeinsam ist allen ätherischen Ölen eine weitere Eigenschaft: ihre Flüchtigkeit. Die Öle verdunsten schon bei relativ niedrigen Temperaturen und ihre Inhaltsstoffe verbreiten sich in der Luft - eine perfekte Voraussetzung für die Inhalationstherapie bei Erkältungen. Andererseits gestaltet sich die Zubereitung flüchtiger Wirkstoffe in fester Form – zum Beispiel als Erkältungssalbe – schwierig und erfordert großes pharmazeutisches Know-how. Pinimenthol® Erkältungssalbe enthält ätherische Öle in konkurrenzlos hoher Konzentration von über 40 Prozent. Die wertvollen Öle werden mit aufwändigen Verfahren aus den Pflanzen extrahiert und zu Pinimenthol® Produkten von standardisierter Qualität verarbeitet.

Unser Tipp:

Vergleichen Sie! Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach dem Gehalt an ätherischen Ölen von anderen Erkältungssalben.

 

 

Ätherische Öle in Pinimenthol®

Pinimenthol® Produkte enthalten verschiedene ätherische Öle, die sich in ihrer Wirkung sinnvoll ergänzen. Die leicht flüchtigen Inhaltsstoffe gelangen mit der Atemluft direkt an die entzündeten Schleimhäute und entfalten dort ihre wohltuenden Effekte. Zusätzlich wirken sie von innen heraus: Sie werden über die Haut aufgenommen und im Blut an ihren Einsatzort transportiert. Ätherische Öle sollten – auch wenn es sich um natürliche Arzneimittel handelt – immer mit Bedacht und im Zweifelsfall nach medizinischer Beratung angewendet werden. Bei Kindern ist besondere Vorsicht bei Campher- oder Menthol-haltigen Präparaten geboten. Speziell für die Altersgruppe ab 2 Jahren sind zugelassene Pinimenthol® Produkte ohne diese Wirkstoffe zu empfehlen (Erkältungsbalsam mild, Erkältungsinhalat, Erkältungsbad für Kinder). Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren soll man auf ätherische Öle verzichten, da das Bronchialsystem noch zu empfindlich ist.

 

 

Eucalyptusöl

Eucalyptusöl kann zur raschen Besserung von Schnupfen, Husten und Heiserkeit beitragen: Es löst zähen Schleim und erleichtert das Abhusten. Die durchblutungssteigernde Wirkung fördert zudem das Abheilen entzündlicher Veränderungen an der Nasen- und Bronchialschleimhaut. Der leicht krampflösende Einfluss wirkt sich an den gereizten Bronchien ebenfalls günstig aus.

 

 

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Kiefernnadelöl

Kiefernnadelöl wirkt ähnlich wie Eucalyptusöl: Zäher Schleim, der Nase und Bronchien verstopft, wird verflüssigt und kann so besser abtransportiert werden. Durch den entkrampfenden Effekt erweitern sich die Bronchien. Dies erleichtert die Atmung zusätzlich.

Menthol

Menthol ist ein Wirkstoff, der in ätherischen Minzölen enthalten ist. Seine wohltuenden Effekte werden bei ganz unterschiedlichen Beschwerdebildern genutzt, unter anderem bei Erkältungsbeschwerden. Menthol löst Verkrampfungen und erleichtert das Durchatmen. Bei Entzündungen im Rachenraum wirkt Menthol angenehm kühlend und hat zudem einen leicht betäubenden Effekt.

 

 

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Campher

Campher löst festsitzenden Schleim und fördert die Durchblutung. Zudem stimuliert Campher die Atmung und wirkt entkrampfend sowie kreislaufanregend. Deshalb ist Campher ein perfekter vierter Partner im Quartett ätherischer Öle, die in Pinimenthol® Produkten enthalten sind. In Pinimenthol® Produkten für Kinder wurde allerdings auf den Einsatz von Campher verzichtet, da manche Kinder auf diesen Wirkstoff sehr empfindlich reagieren.

 

 

Aus diesen Pflanzen werden die Pinimenthol® Öle gewonnen

Eucalyptusöl stammt aus dem immergrünen Eucalyptusbaum, der zu den Myrtengewächsen zählt. Der schnell wachsende Baum ist ursprünglich in Australien und Indonesien beheimatet, wird aber heute weltweit in Plantagen kultiviert. Ausschließlich frische Zweigspitzen und Blätter verschiedener Eucalyptusarten werden für Pinimenthol® verarbeitet. Entscheidend für die Verwertung ist ein sehr hoher Gehalt an Cineol, das maßgeblich für die Linderung von Erkältungsbeschwerden verantwortlich ist. Welche wohltuenden Eigenschaften das Eucalyptusöl besitzt, scheint auch der Koalabär zu wissen: Der australische Ureinwohner ernährt sich jedenfalls fast ausschließlich von den Blättern des Eucalyptusbaums.

Kiefernnadelöl wird aus frischen Nadeln und Zweigspitzen der Waldkiefer gewonnen. Dieser auch als gemeine Kiefer bekannte Baum, der in Deutschland weit verbreitet ist, kann 50 Meter hoch und mehrere hundert Jahre alt werden.

 

 

Menthol ist in ätherischen Ölen von Minzgewächsen enthalten. Dabei handelt es sich um krautige Pflanzen, die oft behaart sind und gezähnte Blätter tragen. Der bekannteste Vertreter dieser Lippenblütler-Gattung ist die Pfefferminze, die neben der Ackerminze als Hauptquelle für die Menthol-Gewinnung dient.

Der immergrüne Campherbaum ist ein Mitglied der Familie der Lorbeergewächse. Der mächtige Baum ist ursprünglich in Südchina, Japan und Vietnam zu Hause, wird aber auch in Afrika und Sri Lanka gezüchtet. Er erreicht eine Höhe von bis zu 50 Metern und trägt schwarze Früchte von der Größe einer Erbse. Medizinisch genutzter Campher wird aus dem Holz des Campherbaums gewonnen.